
Rotlichttherapie: Eine bewährte Methode gegen Haarausfall
Suchen Sie nach einer sicheren und natürlichen Methode, das Haarwachstum anzuregen – ohne Medikamente, Nebenwirkungen oder Ähnliches? Dann lesen Sie unbedingt weiter, denn in diesem Artikel stellen wir Ihnen wissenschaftliche Studien vor, die die Wirksamkeit der Rotlichttherapie gegen Haarausfall und zur Förderung des Haarwachstums belegen.

Männer und Frauen
Obwohl Haarausfall oft als typisches Männerproblem gilt, leiden in den Niederlanden bis zu vier von zehn Frauen unter dünner werdendem Haar. Für viele Männer und Frauen ist das Thema Haarausfall ein Tabu; man glaubt, man müsse „damit leben lernen“. Aber stimmt das wirklich?
Warum verlieren wir sie?
Haarausfall ist an sich völlig normal, da die Haare nachwachsen. Ein gesunder Mensch verliert täglich zwischen 50 und 100 Haare. Verliert man jedoch mehr als 100 Haare pro Tag, wird der Haarausfall irgendwann sichtbar. Bis dahin hat man bereits 50 % seiner Haare verloren.
Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Ursachen von Haarausfall, nämlich:
Gene
Die wohl häufigste Ursache. Bei Männern beginnt dies typischerweise mit einem deutlich zurückweichenden Haaransatz am Oberkopf und um den Scheitel herum. Man spricht hier von androgenetischer Alopezie. Ärzte vermuten, dass ein hoher DHT-Spiegel in der Kopfhaut dafür verantwortlich ist. Bei Frauen hingegen dünnt das Haar aufgrund genetischer Faktoren gleichmäßiger aus, ohne den typischen zurückweichenden Haaransatz, der bei Männern auftritt.

Stress
Chronischer oder akuter Stress kann ebenfalls Haarausfall verursachen. Für den Körper spielt es keine Rolle, ob der Stress durch die Arbeit, eine Beziehung oder finanzielle Sorgen ausgelöst wird; er reagiert stets mit derselben hormonellen Stressantwort, die wiederum Haarausfall auslösen kann.
Nährstoffmangel
Der Körper benötigt bestimmte Bausteine für das Haarwachstum; insbesondere Proteine und B-Vitamine spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Ein Mangel an diesen Nährstoffen kann zu Haarausfall führen.
Zu den weiteren, weniger häufigen Ursachen für Haarausfall gehören:
Autoimmunerkrankungen
Infektionen der Kopfhaut
Schwangerschaft, Wechseljahre
Chemotherapie
Das Alter spielt dabei nicht unbedingt eine Rolle. Oft trifft man Menschen über 80 an, die noch volles Haar haben, während andere bereits Anfang zwanzig nur noch wenig Haar besitzen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
In Drogerien finden sich unzählige Produkte, die das Haarwachstum fördern sollen. Es gibt jedoch einen Inhaltsstoff, dessen Wirksamkeit tatsächlich nachgewiesen ist: Koffein.
Bei einem Arztbesuch werden Ihnen wahrscheinlich Medikamente verschrieben; die gängigsten Optionen sind Minoxidil und Finasterid. Insbesondere Letzteres ist bei vielen Anwendern mit Nebenwirkungen verbunden und sollte keinesfalls als erste Behandlungsoption in Betracht gezogen werden.
Eine weitere – wenn auch deutlich kostspieligere – Möglichkeit ist die Haartransplantation. Zwar liefert dieser Eingriff kurzfristig gute Ergebnisse, doch wird die zugrundeliegende Ursache oft nicht behoben, sodass es langfristig dennoch zu Haarausfall kommen kann.
Eine kräftige tägliche Kopfhautmassage regt die lokale Durchblutung an und kann hilfreich sein, wenn eine verminderte Durchblutung zum Haarausfall beiträgt. Allerdings erfordert es ein gewisses Maß an Disziplin und Aufwand, diese Routine zweimal täglich durchzuführen.
Dank neuer Technologien und eines verbesserten Tragekomforts können Perücken und Haarteile eine hervorragende Lösung darstellen. Ein Nachteil ist jedoch der erforderliche Reinigungs- und Pflegeaufwand, der für die Anwender mitunter recht mühsam sein kann.
Rotlichttherapie bei Haarausfall
Es besteht Bedarf an einer Behandlungsmethode gegen Haarausfall, die sicher und wirksam ist sowie nur minimalen Aufwand erfordert. Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Rotlichttherapie in dieser Hinsicht vielversprechende Möglichkeiten bietet. Zudem weist diese Methode eine Reihe weiterer Vorteile auf. Wussten Sie, dass die moderne Forschung zur Therapie mit rotem und nahinfrarotem Licht erst in den 1960er Jahren richtig begann? Forscher entdeckten dabei zufällig, dass rotes Laserlicht das Haarwachstum bei Mäusen anregte (Mester et al., 1968).
Rotes Licht mit einer Wellenlänge von 670 nm scheint am wirksamsten gegen Haarausfall zu sein. Es stimuliert nicht nur die Durchblutung, sondern auch den Zellstoffwechsel, was zu einer gesteigerten Haarproduktion führt. Ein weiterer besonderer Vorteil von rotem Licht ist seine Fähigkeit, tief in die Haut einzudringen und so die Haarfollikel, die Haarmatrix, die Haarpapillen sowie die umliegenden Blutgefäße zu erreichen. Dadurch lässt sich das Haarwachstum direkt an der Wurzel anregen.
.jpg)
Die Studien
Um die Wirksamkeit einer Behandlung oder Methode zweifelsfrei zu belegen, gelten in wissenschaftlichen Kreisen Doppelblindstudien – sogenannte „randomisierte kontrollierte Studien“ (RCTs) – als Goldstandard.
Wertvolle RCT-Studien haben gezeigt, dass:
• die Anwendung von Rotlichttherapie jeden zweiten Tag das Haarwachstum bei Frauen mit hormonbedingtem Haarausfall um 51 % anregt (1).
• Forscher in einer Studie mit 41 Männern nachwiesen, dass die Teilnehmer im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant mehr Haarfollikel entwickelten (2).
Weitere Studien bestätigen diesen Effekt:
• Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte bei 47 Frauen beeindruckende Ergebnisse durch Rotlichttherapie: eine Zunahme der Haardichte um 37 % (ohne Nebenwirkungen) (3).
• Im Jahr 2018 belegten Forscher erneut, dass die Rotlichttherapie eine sichere und wirksame Behandlungsmethode gegen Haarausfall bei Männern ist (4).
In einer Meta-Analyse verglichen Forscher 22 Studien zur Rotlichttherapie mit anderen Behandlungsmethoden (wie etwa Medikamenten) gegen Haarausfall.
Das Ergebnis: Die Rotlichttherapie erwies sich als die überlegene Behandlungsmethode – und das völlig frei von Nebenwirkungen (5).
Ist es auch für mich geeignet?
Die häufigste Ursache für Haarausfall ist hormonell bedingt, und Studien in diesem Bereich liefern vielversprechende Ergebnisse. Die Chancen stehen also gut, dass die Methode auch für Sie geeignet ist. Sollten Sie jedoch Verbrennungen oder Narben auf der Kopfhaut haben und die Haarfollikel geschädigt sein, lässt sich das Haarwachstum leider nicht wiederherstellen – auch nicht durch Rotlichttherapie. Fazit
Die Rotlichttherapie ist eine wirksame Methode, um Haarausfall zu bekämpfen und das Haarwachstum zu fördern. Immer mehr Studien belegen diesen Effekt. Ergebnisse werden bereits nach wenigen Wochen sichtbar, wobei wir eine Behandlungsdauer von 3 bis 4 Monaten empfehlen. Die Therapie ist frei von Nebenwirkungen und bietet zudem zahlreiche weitere nachgewiesene gesundheitliche Vorteile.
Wie fange ich an?
Möchten Sie dieselben Ergebnisse erzielen wie in den Studien? Planen Sie 3- bis 7-mal pro Woche eine Sitzung von 10 bis 15 Minuten ein. Ein Abstand von 15 bis 30 cm zur Kopfhaut gewährleistet die richtige Dosierung. Die in Studien verwendete optimale Wellenlänge für Rotlicht liegt bei etwa 670 nm (Nanometer). Nahinfrarotlicht – insbesondere bei 810 nm – dringt tiefer in die Haut ein und wirkt dort entzündungshemmend.
Die Vivo-Modelle liefern verschiedene Wellenlängen von Rot- und Nahinfrarotlicht und bieten eine hervorragende Lichtintensität. So können Sie Haarausfall bequem zu Hause behandeln – sei es im Bett liegend oder entspannt auf dem Sofa.
Unsere Rotlicht-Paneele sind für die Anwendung am gesamten Körper konzipiert, nicht nur am Kopf.
Möchten Sie lieber nur Ihre Kopfhaut behandeln? Die Vivo-Rotlichtkappe wurde speziell für den Kopf entwickelt, um das Haarwachstum zu fördern.
Wissenschaftliche Quellen:
(1)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28328705/
(2)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24078483/
(3)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25124964/
